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Erste Schriften der Magie gehen bis in die Zeit der mesopotamischen, sumerischen und altägyptischen Hochkulturen zurück. Sogar aus der Steinzeit fand man Hinterlassenschaften wie Höhlenmalereien, Artefakten oder Steinkreise. Diese dienten als Hilfsmittel für magische (heute Schamanismus) Handlungen und Zeremonien.

 

Ungefähr gleich weit führen die magisch-mythologischen Überlieferungen für die nordisch-europäische, römische, griechische und hebräische Kulturkreise zurück.

 

 

Eines der ersten Auseinandersetzungen mit magischen Praktiken begann in der griechischen Antike. Grosse Denker wie Platon und Aristoteles befassen sich mit Theologie und Ethik bis in die philosophische Betrachtung.

 

Magische Methoden - von schwarzer und weisser Magie

Es existieren zwei Ebene der Magie: Zum einen als Versuch der Manipulation, so wie inneren wie äusseren Gelegenheiten. Und jenen des geistig-mystischen Weges der Spiritualität. Um erleuchtet zu werden.

 

Theoretische Diskussionen der ausführenden Magier führten zu Auseinandersetzungen zu den allgemein bekannten Schlagworten Schwarze und Weisse Magie.

 

-          Die Weisse Magie dient dem Wohlergehen aller, oder bestimmten Personen. Sie steht im Einklang mit der spirituellen Entwicklung des Menschen sowie den kosmischen Gesetzten. Bei der Umsetzung folgender Tätigkeiten spricht man von Weisser Magie: Helfen, fördern, aufbauen, wärmen, denken, fühlen, tun, reinigen

-          Bei der schwarzen Magie ist immer die Verbundenheit des Machtanspruchs vorhanden. Sie ist egoistischer Natur und bezweckt die Ausdehnung des Ichs. Meist auf Kosten seiner Umwelt. Die Ausführende Person steht somit im Gegensatz zu den Gesetzmässigkeiten der geistigen Evolution. Hier sind Tätigkeiten wie zerstören, beschmutzen, verschleiern, zu trennen, zu entzweien und zu entfernen die treibende Kraft.

 

 

Diverse Autoren sind der Ansicht dass es im eigentlichen Sinn keine schwarze oder weisse Magie gibt. Denn erst die Person entscheide über den Verlauf ihrer magischen Handlung. Jeder Magier trägt daher selbst die Verantwortung über sich.

Bei dem Wort Magie denken viele Leute an Zauberkunst. Doch hier gibt es ganz erhebliche Unterschiede. Wo bei der Zauberei mit Ticks und Täuschungen gearbeitet wird, verblüfft die Magie mit reellen Kräften die echte Wirkungen erzielen. Es gibt mehr Menschen die Magie praktizieren als sie glauben. In vielen Kulturen und Religionen ist sie ein fester Bestandteil. Wie bereits oben erwähnt, wird die weisse und schwarze Magie ausgeübt. Erstere wird jedoch häufiger praktiziert. In den meisten Fällen handelt es sich um Heilung von Krankheiten, sowohl seelische wie körperliche. Als klassisches Beispiel für weisse Magie kann man wohl den Medizinmann nehmen. In Afrika gibt es unzählige Stämme, von der Aussenwelt abgeschnitten können sie nicht auf die von uns bekannte medizinische Versorgung zurückgreifen – keine die uns üblicherweise bekannt sind. Die Medizinmänner heilen die Kranken nicht nur mit Kräutern, sondern auch mit Magie. Gesang von magischen Formeln machen die Kranken wieder gesund, und je nach Einsatz der Magie werden die körpereigenen Heilkräfte unterstützt. Oder natürlich Dämonen und böse Geister vertrieben. Einige empfinden diese Rituale vielleicht als lächerlich, jedoch die Praxis hat gezeigt, dass es den Kranken nachher bedeutend besser ging.

In vielen Kulturen ist die Magie fest verankert. So fest das selbst moderne Medizin nicht bevorzugt wird, und diese Menschen die an die Magie glauben weiterhin ihre Medizinmänner oder Schamanen aufsuchen.

Somit kann man davon ausgehen, dass weisse Magie noch viele Jahre andauert, und weiter praktiziert wird.