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Der Amethyst - mehr als nur ein Kristall

 

Amethyst 

Geschichte:

 

Amethystos stammt aus dem griechischen und ist wohl für seine Namensgebung verantwortlich. Ein alter Glaube besagt das der Träger des Steins, durch ihn, vor Trunkenheit beschützt wird.  Genau so wie zum Beispiel derjenige der aus einem Becher aus Amethyst trinkt nicht betrunken werden kann.

 

Ursprünglich hat dies ein Aberglaube ausgelöst. Man verdünnte den (Rot)Wein mit Wasser, der sich dann rötlich-violett färbte. So konnte man natürlich auch mehr davon trinken ohne gleich die von uns so geschätzte Wirkung zu bekommen.

 

Eine weitere Möglichkeit wie der mystische Stein zu seinem Namen kam ist die, dass Bacchus, der Weingott, einer Nymphe, mit dem Namen Amethyst, in einen Kristall verwandelte und sie darauf hin mit Wein begoss, worauf hin ihre Farbe violett wurde.

 

Weitere Eigenschaften wie die Wirkung gegen Diebstahl wurden ihm ebenfalls nachgesagt.

Frühe Grabfunde sollten das belegen. Nämlich Gräber mit Amethysten zeigten in der nähe der Steine keine Beraubungsspuren. Auch goldene Schmuckanhänger sind unversehrt geblieben.

Anscheinend hatten diese weitgehend negative Wirkung auf den Dieb.



Farbe

Die Farbe reicht von leicht rosafarben bis hin zu dunkel violett. Unregelmässig wird die Farbstruktur verteilt.

Sonnenlicht und Erhitzung lässt bei Amethysten die Farbe recht schnell verblassen. Darum sollten sie vor direkten UV-Strahlen geschützt werden.

 

Bildung und Fundorte

Amethyst gilt als weit verbreitetes Mineral, sie eignen sich besonders gut zu Weiterverarbeitung als Schmuckstein. Jedoch sind sie auf ihre Fundorte beschränkt. Brasilien, Madagaskar, Uruguay Sri Lanka und Russland. Auf zu finden sind diese Schätze der Natur vor allem in Hohlräumen in hydrothermalen Adern und in vulkanischen Gesteinen. Amethystdrusen sind im Handel besonders oft an zu treffen, hier haben sich Kristalle innerhalb eines Hohlraumes gebildet. Die schönsten Drusen wurden bis dato in Brasilien gefunden, diese können zum Teil die Höhe eines Menschen erreichen.

Jedoch auch in deutschsprachigem Raum wurde schon solche Entdeckungen gemacht.

Einer der bekanntesten Fundorte in Deutschland ist der Steinkaulenberg in Idar-Oberstein.

Die wunderschöne Färbung von blau-violett ist dort durch die Metalle im Bergmassiv gegeben.

Doch es lassen sich noch weitere Fundorte in Europa finden, einer der bedeutenderen liegt in Österreich. Genau in Maissau, ca. 60 km von Wien entfernt. Vor 150 Jahren entdeckt wurde dort ein Gang von ungefähr 400 Metern. 1986 fanden in Maissau die ersten gezielten Grabungen statt. 1999 begann die systematische Freilegung des Ganges, einer der Eindruckvollsten Offenlegungen in der Geschichte der Amethysten. Zum heutigen Tag wird die Strecke auf einen Kilometer Länge geschätzt.

 

Esoterik


Wie bereits oben erwähnt, wird in der Esoterik der Amethyst gegen Trunksucht und andere Süchte eingesetzt. Zudem werden ihm Erkenntnis bringende, inspirierende und reinigende Eigenschaften zugesprochen. Auch wurden sie schon als heilende Steine gegen diverse Krankheiten eingesetzt. Die da wären: Schwellungen, Insekten- und Spinnenbisse, Läuse und Hautunreinheiten. Auch gegen Zauberei und Heimweh kann er eingesetzt werden.

Energische Reinigung und Aufladung anderer Heilsteine sind ebenfalls Eigenschaften die der Amethyst mit sich bringt.

Als Tierkreiszeichen wird der Stein dem Sternzeichen Fisch, anderen Quellen zufolge dem Sternzeichen Schütze oder auch Steinbock zugeordnet.  Als Planetenstein dem Planeten

Neptun oder dem Pluto.

 

Amethystdruse
Amethystdruse